Aktuelles

02.12.2023 – 25.02.2024
Verein für aktuelle Kunst Ruhrgebiet, Oberhausen
„Fensterinstallation“ (mit Nikola Dimitrov)

 

02.12.2023 – 16.06.2024
edition & galerie hoffmann
ausstellung nr. 4/2023 / raritäten
künstler:innenbücher, grafikmappen, multiples, arbeiten mit papier und plakate internationaler künstler und künsterinnen

 

25.11.2023 – 20.01.2024
10 Jahre Kunstraum Villa Friede
Kunstraum Villa Friede, Bonn

Anlässlich seines 10- jährigen Bestehens präsentiert der Kunstraum Villa Friede eine Auswahl aus seiner Kunstsammlung von: Aljoscha, Jörg Bach, Dieter Balzer, Nicholas Bodde, Marco Casentini, Edgar Diehl, Nikola Dimitrov, Sonja Edle von Hoeßle, Claudia Fährenkemper, Hans-Jörg Glattfelder, Axel Heibel, Ernst Hesse, Dietrich Klinge, Dieter Kränzlein, Camill Leberer, Vera Leutloff, Jupp Linssen, Antonio Marra, Herbert Mehler, Yoshiyuki Miur, Darko Caramello Nikolic, Pieter Obels, Jürgen Paas, Otto Reitsperger, Eberhard Ross, Reinhard Roy, Dirk Salz, Götz Sambale,Annette Sauerman, Heinrich Siepman, Norbert Thomas, Peter Weber
 

 

Editionen 2022 /23 beim Kunstring Folkwang
Norbert Thomas – Relief und Siebdruck aus „system-2“

Relief aus „system-2“, 2022
Lack auf Plexiglas, 40 x 40 cm
Auflage 10 + 3 E.A.
950 €

Siebdruck aus „system-2“, 2022
Siebdruck auf Papier, 76 x 56 cm
Auflage 20 + 5 E.A.
450 €

Der Essener Künstler Norbert Thomas steht in der Tradition der Konkreten Kunst, die er seit über 50 Jahren auf eigenständige Weise immer wieder neu in verschiedenen Werkreihen interpretiert. Thomas konzentrierte sich von Anfang an auf die objektivierende Gestaltung der Relation von Form und Farbe. Seit den 1970er Jahren untersucht er in einer vertikal-horizontalen Grundordnung mit Hilfe des „gelenkten Zufalls“ das Verhalten geometrischer Elemente zueinander. Es geht in seiner Arbeit um die Verbindung von System und Zufall und um neue Formen der Wahrnehmung. Das für den Kunstring Folkwang geschaffene Wandrelief „system-2“ aus weiß beschichtetem Plexiglas und der zugehörige zweifarbige Siebdruck sind dabei zwei Seiten einer Medaille und Teil einer sich bei Thomas beständig fortschreibenden methodischen Strukturveränderung. Die weißen bzw. schwarzen Formen werden dabei durch die Farbe Neon-Orange in einen Schwebezustand versetzt: Beim von der Wand leicht abstehenden Relief durch die Einfärbung der Rückseite und beim Siebdruck durch eine farbige Umrandung des tiefschwarz gedruckten Linienrasters. In beiden Fällen erzeugt der Lichtschein den Eindruck von Immaterialität, welche einer eher strengen Rasterästhetik geometriebasierter Kunst auf erfrischende Weise zuwiderläuft.